SEO Texter

SEO-Texter: Digitaler Beruf mit Zukunft?

Was genau macht eigentlich ein SEO-Texter? Dieser Beruf zählt zu den vielen neuen digitalen Jobs wie Influencer, Content-Marketing-Manager, Social-Media-Marketing-Manager, Online-Marketing-Manager und so weiter. Daher ist es selbstverständlich, dass viele Menschen noch ihre Berührungsängste mit dieser neuartigen Arbeit haben. Dabei gewinnt die digitale Welt in Deutschland stetig an Bedeutung. Im Folgenden wird erläutert, was einen SEO-Texter genau auszeichnet.

Dass eine Webseite in der Regel aus vielen Texten besteht, dürfte den meisten Internet-Surfern bekannt sein. Allerdings ist es ein Unterschied, ob einfach nur ein Text darauf veröffentlicht wurde oder ob der Text zu bestimmten Suchanfragen (Keywords) bei Google gefunden wird. Wenn Letzteres der Fall ist, spricht das in der Regel für eine hohe Qualität der Webseite. Die Aufgabe des SEO-Texters liegt darin, die Inhalte so zu gestalten, dass sie für möglichst viele Keywords zu hohen Position bei Google und anderen Suchmaschinen angezeigt werden.

Das klingt natürlich ein bisschen abstrakt! Was genau soll damit eigentlich erreicht werden? Wenn es sich um eine Unternehmens-Webseite handelt, kann damit die Aufmerksamkeit für das Produktportfolio gesteigert sein. Wenn ein Online-Händler für Angelzubehör mit seinem Blog zu Themen wie „bester Köder für Barsche, wie angelt man Aale richtig“ und so weiter gefunden wird, können dort direkt Produkte platziert werden und Umsätze generiert werden. Anbei ein Beispiel für einen SEO-Texter aus Bad Saarow, um sich einen Überblick zum Beruf zu verschaffen.

Die Texterstellung: Einfach loslegen oder auf Keywords fokussieren?

Es ist in der SEO-Szene eine fortlaufende Debatte, ob man Texte überhaupt für die Suchmaschinen optimieren muss oder nicht. Manche Texter sagen, dass man einfach für den Leser schreiben sollte und Keywords komplett ignorieren sollte. Das ist die eine Herangehensweise. Die andere Herangehensweise fokussiert sich auf Keywords. Diese sollte man zu einer bestimmten Prozentzahl im Text abdecken. Man fügt sie in verschiedene Überschriften, in Listen-Elemente, mal kursiv, mal fett markiert, als Alt-Tag bei Bildern und so weiter ein.

Viele SEO-Texter haben das Gefühl, dass bei der zweiten Herangehensweise die Wahrscheinlichkeit höher ist, auf der ersten Seite von Google gefunden zu werden. Aber es gibt hier wirklich zwei verschiedene Strömungen bei der Texterstellung. Im Endeffekt muss jeder Webseiten-Betreiber selbst wissen, was ihm am besten gefällt. Man kann ja beide Herangehensweisen ausprobieren und schauen, bei welchen Texten mehr Besucher auf die Website gelangen.

Man muss dazu sagen, dass SEO-Texten auf einer Webseite ohne viel Autorität komplett sinnlos ist. Was die OffPage-Optimierung der Webseite anbetrifft, so ist das Linkprofil enorm wichtig, ob ein Text überhaupt auf der ersten Seite angezeigt werden kann. Im Segment der Gesundheit, also bei gesundheitlichen Fragen hat es sich sogar herausgestellt, dass das Backlink-Profil eine besonders hohe Stellung annimmt. Hier ist es Google besonders wichtig, dass nur vertrauensvolle Seiten Antworten zu gesundheitlichen Fragen liefern.

Ein starkes Backlink-Profil ist eine wichtige Voraussetzung

Und dieses Vertrauen macht Google vor allem durch das Linkprofil aus. Hochwertige Backlink-Quellen sind beispielsweise Universitäts-Webseiten oder größere Zeitungen. Ein Backlink von einem vollgespamten Gästebuch hingegen wird der Seite nicht viel bringen. Als SEO-Texter ist es sehr wichtig, auch das Backlink-Profil der jeweiligen Webseite zu analysieren. Wenn das Linkprofil noch sehr schwach ist, wird man in der Regel nur für besonders schwach umkämpfte Nischen-Keywords ranken können.

Aber theoretisch ist es tatsächlich möglich, ohne einen einzigen Backlink auf der ersten Seite bei Google zu erscheinen. Fairerweise muss man sagen, dass es sich hierbei um sehr schwache Keywords handelt – die vielleicht noch gar niemand abgearbeitet hat oder die einfach niemanden interessieren.

Technisches OnPage-SEO ist auch sehr wichtig – schnelle Ladezeit, hohe Verweildauer über eingebundene Videos und so weiter. Der SEO-Texter kümmert sich idealerweise auch um die richtige interne Verlinkung. Durch diese kann man Google Themen-Cluster der eigenen Webpräsenz besser präsentieren. Mal angenommen, man hat einen Onlineshop für Freizeitprodukte, also nicht nur für Angeln, sondern auch für Tennis, Fußball und so weiter.

Als SEO-Texter sollte man sich um die interne Verlinkung kümmern

Dann sollte man in den Ratgeber-Artikeln zum Thema Angeln auch nur intern auf weitere Blogbeiträge zum Thema Angeln verlinken. Bei den Tennis-Beiträgen dann auch nur innerhalb weiterer Tennis-Beiträge und so weiter. So kann man zum einen ein Themen-Cluster erschaffen und zum anderen auch den Linkjuice des Backlink-Profiles relevant weiterleiten. Der SEO-Texter zeichnet sich in der Regel dadurch aus, dass die vorhandenen Rankings wichtiger sind als die Schönheit des Textes.

Letzteres ist auch wichtig für die UX (Usability), ganz klar. Doch was den SEO-Texter vom klassischen Werbetexter unterscheidet ist, dass er ein hohes Anliegen daran hat, die Texte auch auf der ersten Seite ranken zu lassen. Das kann den Dienstleister aber natürlich auch unter Druck setzen. Längst nicht jeder geschriebene Artikel wird auf Seite 1 ranken, das muss einfach jedem klar sein. Wenn das Backlink-Profil schlecht ist, wird wahrscheinlich gar kein Text ranken. Das als wichtige Info an dieser Stelle. Ein kurzes Briefing vom Job-Portrait des SEO-Texters.

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